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VN-Suchtstoffkommission tagt in Wien

Schlafmohn

Schlafmohn, © UNODC

Pressemitteilung

Wien, 14. bis 22. März 2019: Hochrangige Teilnehmer werden zur  62. Sitzung der VN-Suchtstoffkommission in Wien erwartet; die deutsche Delegation wird geleitet von der Drogenbeauftragten der Bundesregierung Frau Mortler. Behandelt werden unter anderem die Themen Einstufung von Substanzen in die internationalen Kontrolllisten; Verfügbarkeit von Medikamenten, die der internationalen Kontrolle unterliegen; Bekämpfung von Geldwäsche und als einer der Schwerpunkte der deutschen Delegation die Alternative Entwicklung in Drogenanbaugebieten:


Website UNODC


Eröffnung und Annahme der Ministererklärung


Rede Frau DdB Mortler


Die Drogenbeauftragte der Bundesregierung Frau Marlene Mortler vor der VN-Suchtstoffkommission 2019
Die Drogenbeauftragte der Bundesregierung Frau Marlene Mortler vor der VN-Suchtstoffkommission 2019© Arnold Mike




Pressemitteilung
Die Drogenbeauftragte der Bundesregierung

Sitzung der CND-Suchtstoffkommission in Wien eröffnet

Drogenbeauftragte Mortler: „Wir brauchen in der internationalen Drogenpolitik mehr Zusammenhalt und eine bessere Zusammenarbeit. Es geht um die Gesundheit vieler Millionen Menschen!“

Vom 14. bis 22. März 2019 tagt in Wien die internationale Suchtstoffkommission der Vereinten Nationen („Commission on Narcotic Drugs, CND)“) mit über 1000 Expertinnen und Experten in Wien. Diese beraten neun Tage lang über gemeinsame Maßnahmen in der internationalen Drogenpolitik, von Alternativen zum Drogenanbau bis zur Hepatitis-Behandlung.

 Die Drogenbeauftragte der Bundesregierung, Marlene Mortler: „Das Weltdrogenproblem ist komplex und grenzüberschreitend. Darauf können wir nur gemeinsam reagieren: Ich bin der festen Überzeugung, dass das Weltdrogenproblem nur durch einen regelbasierten und vertrauensvollen Multilateralismus ernsthaft verringert werden kann! Leider sehen wir bei einigen Staaten eine rückwärtsgerichtete Fokussierung auf harte Strafen statt Hilfe. Das kann nicht der Weg sein, die Drogenprobleme der Welt zu lösen. Neben der Angebotsreduzierung brauchen wir ein starkes Bekenntnis zur Prävention, damit Menschen gar nicht erst zu Drogen greifen! “

Im Unterschied zu einigen Staaten basiert die deutsche Drogenpolitik auf vier Säulen, die international von vielen Ländern als beispielhaft gesehen wird: Prävention, Beratung und Behandlung, Maßnahmen zur Schadensreduzierung (z.B. durch Spritzentausch) sowie der Reduzierung des Drogenangebots.

 Die Drogenbeauftragte Marlene Mortler weiter: „Wir brauchen in Wien auch ein gemeinsames Bekenntnis zur Schadensreduzierung, um das Leben drogenabhängiger Menschen zu stabilisieren, denn nur so werden sie behandelbar. Und wir brauchen klare Aussagen zur bestmöglichen medizinischen und therapeutischen Behandlung suchtkranker Menschen, denn von allein wird es vielen einfach nicht gelingen, die Sucht zu überwinden.“

Seit Jahren tritt Deutschland international für eine gesundheitsorientierte Drogenpolitik ein. Bei der Sondergeneralversammlung der Vereinten Nationen zum Drogenproblem 2016 (UNGASS) war es den EU-Staaten gelungen, den Schutz der Menschenrechte zu einer gemeinsamen Leitlinie der Drogenpolitik zu erklären.


62. CND-Sitzung Wien, Drogenbeauftragte der Bundesregierung Marlene Mortler, Botschafter Gerhard Küntzle
62. CND-Sitzung Wien, Drogenbeauftragte der Bundesregierung Marlene Mortler, Botschafter Gerhard Küntzle© Arnold Mike


62. CND-Sitzung Wien, deutsche Delegation
62. CND-Sitzung Wien, deutsche Delegation© Arnold Mike


62. CND-Sitzung Wien, deutscher Empfang
62. CND-Sitzung Wien, deutscher Empfang© Arnold Mike




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